Archiv für Januar 2012

Vokü-News

Heute Abend auf FSK 20-22h Radiosendung zum Thema Vokü

http://www.fsk-hh.org/

Wir wollen den Montag komplett machen und suchen daher eine neue Vokü-Gruppe.
Wenn Ihr Interesse habt dann kommt am besten am 1. Montag im Februar um 20h zum Plenum und stellt euch bzw. eure Gruppe vor. Wir kochen vegan/vegetarisch und versuchen mit wenig Mitteln ansprechend zu kochen.

Im Rest-Januar & wahrscheinlich auch der komplette Februar findet, Urlaubsbedingt, -->Montags< -- keine Vokü statt! Alle anderen Vokü-Gruppen kochen wie gehabt.

Antira Kneipe 20.01, 19:30h

Infoveranstaltung: Verliebt verlobt verdächtigt
Binationale Partnerschaften zwischen gesellschaftlicher Anerkennung und Misstrauen.

Einerseits gelten binationale Partnerschaften als positives Integrationskriterium, andererseits als besonders problematisch. Besonders groß ist das Misstrauen, wenn sich Paare über eine Eheschließung ein Zusammenleben in Deutschland ermöglichen.

Wie sehr die rechtliche Situation binationaler Paare von gesellschaftlichen Stimmungen abhängig ist, wurde zuletzt deutlich, als nur wenige Monate nach dem Erscheinen des Buches „Deutschland schafft sich ab“ im Rahmen des Gesetztespakets zur Bekämpfung der Zwangsheirat am 17.März 2011 eine Verschärfung der Aufenthaltsgesetztes beschlossen wurde. Nun müssen HeiratsmigrantInnen ein Jahr länger in ehelicher Lebensgemeinschaft in Deutschland leben, bevor sie einen eigenständigen Aufenthalt bekommen können.

Referentin vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.
http://www.verband-binationaler.de/

Hinterher: Kneipenabend

Filmclub am 13.01, 20h

*Filmclub Moderne Zeiten zeigt: „Zeiten des Zorns – Zur Geschichte und
Politik der Revolutionären Zellen“*
*und „Die Rote Zora“.*
Freitag den 13.01.2012 um 20 Uhr, Volxküche, Hafenstrasse 116,
20359 Hamburg.
Eintritt frei, Spenden erwünscht !

http://filmclubmodernezeiten.jimdo.com/

Wir zeigen diese Filme nicht nur als reflektierenden Rückblick auf die
Geschichte der radikalen Linken, sondern auch aus aktuellem Anlass.
Der 78-jährigen Sonja Suder und dem 70-jährigen Christian Gauger soll in
Frankfurt am Main der Prozess gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft
wirft ihnen vor, als Angehörige der »Revolutionären Zellen« (RZ) vor
fast 35 Jahren an drei Brandanschlägen beteiligt gewesen zu sein, die
Sachschäden verursacht hatten.
Gegen die an Leukämie erkrankte Christa Eckes, ehemaliges Mitglied der
RAF, hat das OLG Stuttgart Beugehaft verhängt, weil sie sich weigert im
sogenannten Buback Prozess Aussagen zu machen.
Setzen wir der nachholenden Rache der deutschen Justiz unsere
Solidarität entgegen, die Geschichte der drei ist ein Teil unserer
Geschichte.

http://www.verdammtlangquer.org/
http://keinebeugehaft.blogsport.de/

„Zeiten des Zorns – Zur Geschichte und Politik der revolutionären Zellen.“

Durch eine Reihe von Verhaftungen wurden Revolutinäre Zellen und Rote
Zora wieder in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt. Aber hinter
den Fragen der Solidarität mit den Angeklagten, der Prozessstraegie oder
der Auswirkungen von Verrat ist die Politik dieser Gruppen aus der
linken Diskussion fast verschwunden.
In der Veranstaltung soll die langjährige Geschichte der RZ vorgestellt
und diskutiert werden. Wieso entstanden die RZ Anfang der 70er Jahre?
Mit welcher Konzeption traten sie an? Welche Sozialrevolutionären und
antiimperialistischen Ansätze versuchten sie zu verwirklichen? Wie kam
es zur Aktion gegen die OPEC- Konferenz 1995 und zur Entführen eines
Verkehrsflugzeuges nach Entebbe 1976? Wie veränderten sich die RZ in den
80er Jahren? Warum wurde die „Flüchtlingskampagne“ gestartet? Und wieso
haben die RZ ihre Aktionen seit einigen Jahren eingestellt?

http://www.freilassung.de/
http://www.scribd.com/doc/22408464/Die-Fruchte-des-Zorns
http://zinelibrary.info/files/Die%20Geschichte%20der%20Paragrafen%20129a.pdf

„Die Rote Zora“

Die Rote Zora ist eine militante Frauengruppe, die in den 80er Jahren in
Deutschland über 20 Anschläge verübte. Bekämpft wurden Atom-, Gen- und
Reproduktionstechnologie, die entsprechenden Anschlagsziele waren
Konzerne wie Bayer, Schering und Siemens, Forschungsinstitute und das
Eigentum von „Vertretern der patriarchalen Ordnung“ (RZ 1983). Die Rote
Zora bildete eine radikale politische Opposition zur bestehenden Macht
und setzte auf eine Politik der Sachbeschädigung. Es war ein Grundsatz,
dabei keine Menschen zu verletzen. Zentrales Element des Videos „Die
Rote Zora“ bildet ein Interview, das im Sommer 2000 mit Corinna Kawaters
geführt wurde. Kawaters ist die einzige Frau der Roten Zora, die wegen
der „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ (§129a) von
einem Gericht verurteilt wurde. Ein weiteres Gespräch wurde mit der
Sozialwissenschaftlerin Erika Feyerabend aufgenommen, die wie die
anderen Mitarbeiterinnen des Gen-Archiv Essen Ende der 80er Jahre in den
Strudel der polizeilichen Ermittlungen gegen die Roten Zora geraten ist.

http://www.ressler.at/de/rote_zora/