Archiv für August 2012

Antifa Radio Dormund im Exil

Antifa Radio Dortmund

Hintergrundberichte ★ Liveberichterstattung ★ Lesungen ★ Interviews ★ Musik

★ 27. – 30.8. 19-22h★
jeweils abends live vom Antifa-Camp im Exil

★ 31.8 15h-22h & 01.9. 10h-??h★
Live von allen Protesten

Link: http://antifaradio.nadir.org:8000/mz.ogg.m3u ( direkt zum stream )
Link: http://radio.nadir.org/ ( auf die Startseite des Radio )

+++Breaking News Dortmund+++

In einem Gespräch hat die Stadt Dortmund heute bekanntgeben, das sie dem Antifacamp die Genehmigung verweigert. Vertreter des Vorbereitungskreises sind empört und werfen der Stadt einen Angriff auf die Versammlungsfreiheit vor.

„Die Entscheidung von Oberbürgermeister Sierau ist eine politische Bankrotterklärung“, so Tobias Schmidt, Pressesprecher des Antifacamps. „Besonders die Tatsache, dass eine von Neonazis angemeldete Demonstration gegen das Camp ein Ablehnungsgrund gewesen ist, macht uns fassungslos. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: weil eine seit heute verbotene Organisation von gewaltbereiten Neonazis gegen unser Camp demonstrieren will, wird uns eine Genehmigung verweigert.“

In den Verhandlungen ist laut Schmidt von solchen Problemen keine Rede gewesen. „Hauptsächlich wurden uns Fragen zur Anzahl der Toilettenhäuschen, dem Wasseranschluss und Rettungswegen gestellt“, so Schmidt. „Wir sind davon ausgegangen und in dem Glauben gelassen worden, dass generelle Bedenken gegen das Camp ausgeräumt seien. Mit der jetzigen Absage sind die Gespräche, die in den letzten Tagen und Monaten mit der Stadt geführt worden sind, völlig entwertet. Besonders die Koordinierungsstelle der Stadt hat sich als nutzlos erwiesen.“

Besonders empört sind die Antifaschisten über das Verhalten der Polizei. „In mehreren Gesprächen haben Beamte der Polizei Dortmund, zum Beispiel Herr Lukat, der Leiter des ständigen Stab, uns versichert, man wolle dem Camp keine Steine in den Weg legen. Jetzt, am Tag vor dem Aufbau des Camps, legt die Polizei plötzlich ein Horroszenario vor, um die Stadt dazu zu bewegen, uns die Genehmigung zu verweigern. Das sich die Stadt von der Polizei ihre Politik derart diktieren lässt, ist ein einmaliger Vorgang und lässt die Frage zu, wie es um die Gewaltenteilung in Dortmund bestellt ist.“

Die Organisatioren beraten zur Stunde über ihr weiteres Vorgehen. „Wir haben permanent das Gespräch mit den verantwortlichen Behörden gesucht, gebracht hat das offenbar nichts. Diese Absage einfach hinzunehmen ist für uns keine Option,“ schließt Schmidt. Eine Ausführliche Stellungnahme folgt im Laufe des Abends

http://www.antifacamp.org/

enter_the_gap!

enter_the_gap!

Gegen Sexismus und Verharmlosung von sexualisierter Gewalt.
Für einen offenen Umgang mit Sexualität und Geschlecht.

Hallo ihr Lieben,

enter_the_gap! ist ein Bündnis von Einzelpersonen, das unter einem queer-feministischen und pro-Definitionsmacht Grundsatz zusammenarbeitet.
Einige von uns haben im letzten Jahr den SlutWalk mitorganisiert, andere sind neu dazugekommen. Warum das neue Bündnis nicht unter dem Namen SlutWalk arbeiten möchte, könnt ihr auf unserem Blog nachlesen (enterthegap.blogsport.de).
Sexismus, Mythen um sexualisierte Gewalt und Täter-Betroffenen-Umkehr sind immer noch Realität. Menschen wird ihre sexuelle Selbstbestimmung, sowohl in Bezug auf ihr Geschlecht, als auch auf ihre Sexualität verwehrt. So kann es nicht bleiben! Deshalb wird schon am kommenden Samstag unsere Auftaktkundgebung stattfinden, zu der wir euch herzlich einladen.
Der enter_the_gap! – Terminplan sieht also wie folgt aus:

18.8. – Kundgebung (14-17 Uhr, Mönckebergstraße 1, vor Saturn)
3.9.-11.9. – Aktionswoche (verschiedene Vorträge, Workshops zu Sexarbeit, Schönheitsnormen, Definitionsmacht uvm.)
8.9. – Demonstration

Alle weiteren Infos, was wir so an Veranstaltungen für euch bereithalten, die neusten Infos rund um die Demo und die Aktionswoche etc. findet ihr immer auf unserem Blog
http://www.enterthegap.blogsport.de oder bei Facebook (facebook.com/enterthegaphamburg)

Rostock 1992…Lübeck 1996…Bremen 2012

Zum Aktionstag „Bundesweites Plakatieren am 8.8. für die Demo in Rostock-Lichtenhagen“ gibt es seit Mittwoch eine 3Meter lange Wandzeitung an der Fassade der HafenVokü.

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Sa. 25.08.2012 | Rostock | Bundesweite Demo im Gedenken an das Pogrom von Lichtenhagen
11.00 Uhr, Kundgebung vorm Rostocker Rathaus
14.00 Uhr, Demo, S-Bahn, Lütten Klein

More Infos: http://www.rassismus-toetet.de/

Soli-Demo in Bremen! Alle hin da!

Am Samstagmorgen (28.7.2012) wurde in Woltmershausen ein Brandanschlag auf ein Einfamilienhaus verübt. Zur Tatzeit befanden sich acht Personen im Haus. Deren Tod wurde billigend in Kauf genommen, wenn nicht sogar beabsichtigt. Aus welcher Motivation die Täter_innen handelten, ist offensichtlich. Dem Anschlag vorausgegangen waren rassistische Äußerungen und die konkrete Ankündigung der Tat.

Der 20 Jahre alte Sohn der betroffenen Familie kam am frühen Samstagmorgen nach Hause. Wenige Häuser weiter saßen Nachbarn mit Bekannten auf der Terrasse. Als sie den jungen Mann sahen, skandierten sie lautstark “Ausländer raus!”. Der Sohn ignorierte die Rufe und ging ins Haus.

Kurz danach entzündeten die Nachbarn einen Brandsatz, bewaffneten sich mit Kanthölzern und zerstörten die Glasscheibe der Eingangstür. Anders als in der Pressemitteilung der Polizei und der Zeitung dargestellt, handelte es sich nicht nur um einen „brennenden Lappen“. Vielmehr bestand der Brandsatz aus einem T-Shirt und einer größeren Menge Brandbeschleuniger, welcher unter der Türschwelle in den Hausflur eindrang. Nur durch das rechtzeitige Löschen konnte Schlimmeres verhindert werden.

Die Polizei nahm die Täter_innen vorläufig fest. Nachdem diese nach drei Stunden wieder auf freien Fuß gesetzt wurden, baten die Betroffenen um Polizeischutz. Dieser wurde jedoch verwehrt. Die einzige Reaktion der Beamten war die Aussage, sie „sollten sich doch einen Eimer Wasser neben die Tür stellen“.

Auch informierte die Polizei die Öffentlichkeit nicht. Erst nachdem der Anwalt der betroffenen Familie den Weser-Kurier über den Anschlag in Kenntnis setzte, veröffentlichte die Polizei eine Pressemitteilung. Es ist offensichtlich, dass die Polizei versucht, das Ereignis als „Streit unter Nachbarn“ abzutun und herunterzuspielen. Ähnlich wie vor 4 Monaten bei einem rechten Übergriff in einer Kneipe in Bahnhofsnähe.

Die Situation der betroffenen Familie ist nach ihren Aussagen auch deshalb besonders bedrohlich, weil sich die Mehrheit der Nachbarschaft nicht solidarisch mit ihnen zeigt. Im Gegenteil. Teile der Bewohner_innen der Reihenhaussiedlung brachten offen ihre Sympathie für die Tat zum Ausdruck.

Es gibt unzählige Beispiele für die mörderische Qualität des rassistischen Normalzustands.
180 Tote durch rassistische Gewalt seit 1990 zeigen dies deutlich.
Wir wollen und werden uns mit diesem Zustand nicht arrangieren.
Aufdecken statt Vertuschen!
Rassismus erkennen und bekämpfen!

Solidarität mit den Betroffenen!

Demonstration, 3.8., 17 Uhr, Delmemarkt, Bremen-Neustadt

More Infos: http://www.03august.blogsport.de/

Woltmershausen’da ırkçı kundaklama girişimi.

Geçtiğimiz Cumartesi sabahı (28.07.2012) Woltmershausen’da bir ailenin evine kundaklama girişiminde bulunuldu. Olay vaktinde evde sekiz kişi bulunmaktaydı. Evi ateşe veren şahıslar, bu insanların ölebileceğini göze alarak ya da bunu hedefleyerek yola çıktılar. Bu kişiler olaydan önce bu girişimi yapacaklarını ırkçı idafelerle dile getirerek olayin asil sebebini net olarak ortaya koymuştur.
Ailenin 20 yaşindaki oğlu cumartesi sabahı evine gelirken bır komşusu ve yanindaki arkadaşları
onu terastan görrek ‚‘Yabancılar dışarı!“ diye baĝırıyorlar. Genç onları duymazdan gelerek evine giriyor. Ardından bir tahta parçasıyla evin camı kırılıyor. Sonra da bir
T-Shirt‘e bol miktarda alkol dökülüp ateşe verilerek kapının altından eve atılıyor. Polise göre bu sadece küçük bir yanan bez parçası idi ve ateşin çabuk söndürülmesiyle hayati tehlike önlenmişti.
Suçlular geçici olarak polis tarafından göz altına alındıktan üç saat sonra selbest bırakıldılar. Şok olan aile
polisten koruma istediĝinde polis bunu reddederek kapının yanına bir kova su koymalarını
tavsiye etti.
Polis bu olayı medyayla paylaşmadı. Aileinin avukatı, Bremen Gazetesi Weser Kurier’e bu
olayın bilgisini verdikten sonra polis ancak bir basın haberi düzenledi. Polisinın yaptığı,
ırkcı nedenleri örtbas etmek adına bu olayın sadece komşular arasında çıkmış bir kavga olduĝunu
belirtmek oldu. Aynen iki ay önce tren istasyonun yanındaki bir barda yaşanan ırkcı saldırıda olduğu gibi.
O ailenin durumu hala tehlikede ve şu anda yalnızlar, çünkü komşularının hemen hepsi ateşi koyanlara sempati duyuyor.
Almanyada buna benzerı rkçı nedenlerle düzenlenen sayısız eylem görüyoruz ve bu ne yazık ki
normal karşılanmakta
1990dan beri ırkcı şiddet nedeniyle ölen insanların sayısı 180’e ulaştı.
Biz bu durumu asla kabul etmiyoruz ve bununla uzlaşmayacaĝız.
Irkcılığın örtüsünü örtmek deĝil kaldırmak istiyoruz.
Irkcılığın farkına varmak ve ona karşı savaşmak istiyoruz.
Hep birlikte ırkçılık kurbanlarının yanında olalım.

Gösteri Yürüyüşü, 03.08., saat 17′de, Delmemarkt (Bremen-Neustadt, Delmestr./Pappelstr.)

Soli-Aufruf Stand der Dinge

Der betroffenen Person geht es besser und ist nicht mehr im künstl. Koma!
Dank eurer Solidarität ist es uns gelungen die Familie einzufliegen, dafür ein großes Danke!
Wir halten euch in unregelm. Abständen auf dem laufenden!

Hafen-Vokü „Staatlich anerkannter Unruheherd“

( Wir sehen uns als supportendes Umfeld und Danken allen die sehr nah dran waren und sind! Ihr seit Super!)