Archiv für Juli 2014

AntiRepKneipe Freitag 18.07.

Einige Antirepressionsgruppen aus Hamburg laden ein: Am 18.07.2014, 20.00h | Antirepkneipe in der Hafenvokue | mit Infoveranstaltung zum Thema Hausbesetzung und Repression

Von der Gruppe AZ-Altona gibt es einen Bericht über die Repression gegen die Besetzer_innen des alten Finanzamts in Altona und die erfolgreiche Soli-Kampagne. Außerdem stellt der Vorbereitungskreis der Squatting Days sein Konzept für die Squatting Days vom 27. – 31. August 2014 in Hamburg vor.

Mehr Infos zu den großartigen Squatting days unter http://squattingdays.noblogs.org

Veranstaltungshinweis gefunden und geklaut bei der Rote Hilfe Hamburg

Demo on Saturday/am Samstag

More than 1 year of fighting is enough – we want ‚Lampedusa in Hamburg’ as friends, colleagues, fellow students, neighbours!!

Demonstration 5 July 2014 – 12.00 – Hachmannplatz, Hamburg-main station
Recognition of the group ‚Lampedusa in Hamburg’ – now! Immediate work permission – right to stay e.g. via § 23

For these demands the group ‚Lampedusa in Hamburg’ fights for more than 1 year with uncounted public meetings, visits of schools, universities, neighbourhood-assemblies, churches, with demonstrations and other actions, recently with the Sit in on the place before the townhall, where 5 people were injured by brutal police-attacks and 7 people arrested. For these demands we demonstrated together in the 1 May-demonstration of DGB (council of the unions) and afterwards with a parade. Later that day, a former school-building in Laeszstraße was entered and declared to become refugee welcome centre, the Lampedusa in Hamburg-house.

Declaration of the group Lampedusa in Hamburg, June 2014:

LAMPEDUSA IN HAMBURG HOUSE

> We want to use the house as a historical place of Lampedusa in Hamburg.

> We want to use the house as a symbol of Nato-War-Refugees.

> We want to use the house to show our professional and creative skills.

> We want to use the house as a school to study, e.g. the german language.

> The house belongs to us as our fundamental rights – we are sick and tired of sleeping on the street.

> We need the house to protect our dignity.

> We need the house to stay together as one big family.

> We need the house to continue our legitimate political fight.

Today, after the end of the winter emergency programms, many members of the group are homeless and again on the streets of this town Hamburg, to which they belong since more than 1 year. They worked in diverse professions in Libya to provide for their families in their countries of origin, had to flee because of the NATO-bombs and did not find opportunities to build up a new existence in Italy after their dangerous flight over the Mediterranean Sea. They want to live in Hamburg and we want them here. They have become part of our lifes, they and we need this house. We, friends, neighbours, colleagues, fellow students, supporters, fans will demonstrate again and again and again until the Senate of Hamburg recognizes this.

Lampedusa in Hamburg – they are here to stay!

Immediate Recognition of the Italian permission for the right to stay and work!

Über 1 Jahr Kampf sind genug – wir wollen ‚Lampedusa in Hamburg’ als Freund_innen, Kolleg_innen, Kommiliton_innen, Nachbar_innen!!

Demonstration 5. Juli 2014 – 12.00 Hachmannplatz, HH-Hauptbahnhof
Anerkennung der Gruppe ‚Lampedusa in Hamburg’ – jetzt! Sofortige Arbeitserlaubnis – Bleiberecht z.B. nach §23

Dafür kämpft die Gruppe ‚Lampedusa in Hamburg’ seit über 1 Jahr mit unzähligen Veranstaltungen, Besuchen von Schulen, Universitäten, Nachbarschaftsversammlungen, Kirchen, mit Demonstrationen und anderen Aktionen, zuletzt mit einem Sitzstreik auf dem Rathausmarkt, bei dem durch brutale Polizeiangriffe 5 Menschen verletzt und 7 festgenommen wurden. Dafür haben wir zusammen am 1. Mai in der DGB-Demo und in einer Parade demonstriert, nach der eine ehemalige Schule in der Laeiszstraße zum Refugee Welcome Center erklärt wurde, dem Lampedusa in Hamburg Haus.

Deklaration der Gruppe Lampedusa in Hamburg, Juni 2014:

LAMPEDUSA IN HAMBURG HAUS

> Wir, Lampedusa in Hamburg, wollen das Haus zu einem historischen Ort machen.

> Wir begreifen das Haus als Symbol für uns Nato-Kriegsflüchtlinge.

> Wir wollen das Haus nutzen, um unsere professionellen und kreativen Fähigkeiten umzusetzen.

> Wir wollen das Haus als Schule nutzen, z.B. um die deutsche Sprache zu lernen.

> Das Haus bedeutet für uns die Wahrung unserer grundlegenden Rechte – wir haben es satt auf der Straße zu leben.

> Wir brauchen das Haus, um unsere Würde zu schützen.

> Wir brauchen das Haus, um als Familie zusammen zu bleiben.

> Wir brauchen das Haus, um unseren legitimen politischen Kampf weiter zu führen.

Heute, nach Auslaufen der Winternotprogramme, stehen viele Mitglieder der Gruppe ‚Lampedusa in Hamburg’ wieder auf der Straße dieser Stadt, zu der sie seit über 1 Jahr gehören. Sie haben in verschiedenen Berufen in Libyen gearbeitet, für ihre Familien in ihren Herkunftsländern gesorgt, mussten vor den NATO-Bomben fliehen und fanden nach der gefährlichen Flucht über das Mittelmeer in Italien keine Möglichkeit sich eine Existenz aufzubauen. Sie wollen in Hamburg leben und wir wollen sie hier. Sie sind Teil unseres Lebens geworden, sie und wir brauchen dieses Haus. Wir, Freund_innen, Nachbar_innen, Kolleg_innen, Kommiliton_innen, Unterstützer_innen, Fans werden wieder und wieder und wieder demonstrieren, bis der Hamburger Senat dies anerkennt.

Lampedusa in Hamburg – they are here to stay!
Sofortige Anerkennung der von Italien ausgestellten Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse!