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Heute 22.02 Lampedusa-Vokü

Comme chaque lundi, le groupe „Lampedusa in Hamburg“ cuisine un plat simple, délicieux et vegane, se réjouit de nouvelles recontres et de nouveaux visages. Pour finir agréablement la soirée un film original avec sous-titre est souvent projeté en francais, bambara (Mali), ou moré (Burkina Faso).

La Vokü Lampedusa ouvre chaque lundi a partir de 20h, sauf le 1er lundi du mois.
Plus tôt tu viens plus tu as de la chance d‘avoir à manger!

Depuis quelques mois, à „Hafenstrasse“ et aux alentours (Sankt Pauli) la police procède régulièrement à des contrôles au fasciès ( Racial Profiling = profilage raciste ).
Ces contrôles sont accentués après les week-ends. LeS groupeS de la HafenVokü se rejouiraiENT d‘une solidarité afin de prévenir tout-abus policier.

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Wie jeden Montag kocht die Gruppe einfache leckere vegane Gerichte und freut sich über neue und bekannte Gesichter.
Im Anschluss der Vokü wird fast immer ein Film gezeigt, viele sind Omu, manche sind französisch und wenige sind im Original z.B. Bambara (Mali,Burkina Faso…)

Die Lampedusa-Vokü öffnet „jeden“ Montag ( bis auf den 1.ten Montag im Monat! ) ab 20h die Tür.
Früh kommen erhöht die Chance ein Essen zu bekommen!

Da seit Monaten die Polizei regelm. Racial Profiling in der Hafenstr. und Umgebung betreibt, gerade nach dem Wochenenden, würde sich die Vokü-Gruppe(n) freuen wenn solidarische Menschen den Cops mal auf die Finger schaut.

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N‘ dene wo n‘ dene „Lampedusa in Hamburg“ djama be dumuni duma tobi ni moro kura nana aw be sewa.
O kofe a be filimin ladje ngnogo fe.
A sebe nindo bambara kala waly ma francais la waly ma mossi kana.

Lampedusa Vokü mogowu be da yele 20″ ni kalo n‘ dene falo te.
Ni mana djona y be soro dumuni bana.


Kabini kalo dama temene „Hafenstrasse“ kerela mini bela Policiu be siawoloma segue segue like. Niu be segue segue lini kela u be farafiu doron de segue segue la.
Dogo kun konolala u be segue segue like sibiri ani karidon dela kosobe. Vokü moro be sewani moro sena kabe wallasi Policiu ka segue segue li be tagna moro ma.

Kollektiv OrangoTango
( Picture by OrangoTango )

https://pbs.twimg.com/media/CQuW41qWsAAtlkE.jpg:large
Bild gefunden bei „Here To Stay“

From KoZe to HafenVokü

No justice! No peace! – Stop Racial profiling in Hamburg – solidarity with our comrades of the HafenVoKü

Created by: kollektives Zentrum Hamburg. Created on: 17.02.2016 – 17:06.

Kollektives Zentrum Hamburg KoZe

Since one and a half years already, Hamburg Police increased its‘ intensity of identity checks based on racist criteria (racial profiling). Especially places highly frequented by people with a biography of migration and flight, like the area around the main station nearby koZe, but also the „Hafentreppen“ in St. Pauli, where there exist many solidarity-networks for refugees, are affected.

Racist identity checks are performed to find migrants and refugees, who do not fulfill the criteria of the german right of residence or asylum law (which has basically been destroyed throughout the last decades) and finally aims at their deportation. This applies huge pressure on people without papers, who are therefore kept from being able to use those places, that provide supportin solidarity as well as political exchange and networking.

It’s no coincidence, that the police picks out places like Hafenstraße to increase their presence. Places like the Hafenstraße contribute to overcome the individualization and isolation of people, who are excluded from social and political participation. Here it is tried to act as a counterbalance against the everyday life in professional social service for refugees, in which certain people are degraded as supplicants. Instead, those people are enabled to have access to political resources of leftists, to be able to develope a political answer to repression and exclusion.

The police raid at HafenVoKü is another example of Hamburg police acting as a political player to oppress antiracist struggles with a permanent scenario of fear and threat.

Obviously german police isn‘t worried about the rise of right-wing politics and the racist rollback currently happening in Germany, but instead feels affirmed to offensively attack leftist projects in a number of cities.

That makes us concerned and angry, but does not surprise us.

We will not stand-by passively, watching the formation of a german mob and will not stand police acting as a reactionary avantgarde attacking migrant and left structures!
KoZe stands in solidarity with all people affected by racial profiling! They picked out Hafenstraße, but affected all of us! No justice, no peace, fight the police!

----- Solidarische Grußbotschaft gefunden auf linksunten.indymedia.org -----

AntiRepressionsKneipe Februar

Jeden dritten Freitag im Monat laden die Hafenvokü, EA Hamburg, Out of Action und Rote Hilfe Hamburg ein zur Antirep-Kneipe in der Hafenvokü.

Das Thema der Veranstaltung am 19.02.16 ist der Breite-Straße-Prozess:

Stand der Dinge, Bericht aus dem Prozess, Blick zurück und nach vorn. Dazu Diskussion, wie die Betroffenen unterstützt werden können.
Weitere Infos: https://breitesoli.noblogs.org/

#BreiteSoli

Ab 20 Uhr gibts Essen (Vegan), um 21 Uhr geht die Veranstaltung los.

St. Pauli Hafenstraße 116
( nicht barrierefrei )

Wir freuen uns auf Euch,
Hafenvokü, EA Hamburg, Out of Action, Rote Hilfe Hamburg

Februar Filmclub

Der Filmclub Moderne Zeiten zeigt:

„Moorsoldaten in Norwegen“
am 12. Februar 2016 um 20 Uhr
Hafenstraße 116, 20359 Hamburg
Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Moorsoldaten – so nannten sich die politischen Gefangenen in den Emslandlagern, die als erste von den Nazis ausgeschaltet wurden. Ab Kriegsbeginn kamen dort dann Strafgefangene der Wehrmacht, Kriegsdienstverweigerer und Deserteure hinzu. Von ihnen wurden 1942 ca. zweitausend Gefangene zur Zwangsarbeit ans Nordkap verfrachtet, um für die OT (Organisation Todt) unter menschenunwürdigen Bedingungen Verteidigungsanlagen und Straßen zu bauen und diese im Winter schneefrei zu halten.
Film (40 min)

http://www.bildungswerk-friedensarbeit.org/wp/2015/04/ausstellung-moorsoldaten-in-norwegen/

Zum Umgang mit Verdeckten Ermittler_innen in unseren Zusammenhängen

Published by ea-hh on 19/01/2016

Nachdem im November 2014 die verdeckte Ermittlerin (VE) Iris Plate alias „Iris Schneider“ enttarnt wurde, flog im August 2015 mit der Enttarnung von Maria Böhmichen alias „Maria Block“ eine weitere VE auf. Derzeit läuft von staatlicher Seite die „Aufarbeitung“ der Einsätze und es wird verhandelt, inwiefern sich die Ermittlerinnen mit ihrem Vorgehen an geltendes Recht gehalten haben. Natürlich verbessern sie in diesem Zuge ihre Einsätze, sie analysieren was als „auffällig“ gesehen wird und richten sich danach.

Für die, die näher mit „Iris Schneider“ und/oder „Maria Block“ zu tun hatten, war die Enttarnung oftmals auch ein persönlicher Schock und sie führte zu Verunsicherung in der Szene. Gut ist, dass sich daraus wieder eine Diskussion entwickelt hat wie wir unsere Strukturen schützen können.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir gehen davon aus, dass in Hamburg durchgehend vier bis fünf Verdeckte Ermittler_innen in unseren Strukturen eingesetzt sind. Die Wahrschein­lichkeit, dass jede_r von euch mindestens eine_n von ihnen kennt, ist daher sehr hoch. So ist aufgrund von Enttarnungen klar, dass parallel zu Iris Plate der Beamte Kristian Krumbeck 2003/2004 und ein Beamter unter dem Pseudonym „Yusuf Kaya“ 2003-2008 im Einsatz waren.

Wenn diese Gegebenheit ein Grund ist, Vorsicht walten zu lassen, ist das aus unserer Sicht gut. Allerdings wäre es fatal, wenn das Ergebnis dieser Erkenntnis wäre, dass politische Zusammenhänge, die jetzt sehr offen sind, das in Zukunft nicht mehr wären. Ziele/Aufgaben/Zweck der Überwachung sind nicht nur das Sammeln von Informationen, sondern je nachdem auch Aufstachlung zu „entschlossenerem“ Handeln, Einschüchterung, das Sähen von Misstrauen oder das Zersplittern von Bewegungen. Sich nicht einschüchtern zu lassen und weiterhin solidarisch mit Anderen zu kämpfen und zu leben ist also wichtig, wenn ihre Rechnung nicht aufgehen soll.

Wir glauben, dass offene Strukturen wesentlich sind, wenn es um sichtbare Gegenentwürfe zum gesellschaftlichen Mainstream und politische Umbrüche geht. Ja, dass es ohne diese gar nicht funktionieren kann. Natürlich ist die Vorstellung, dass eine Person, die ich für eine_n Freund_in, eine_n Mitstreiter_in halte, persönliche/politische Informationen über mich an die Repressions­behörden weitergibt, unangenehm und kann sogar beängstigend sein. Allerdings ist es wichtig im Auge zu behalten, dass die Schergen auch noch andere Methoden zur Überwachung haben, die sie ebenfalls ausgiebig nutzen. Seid euch bewusst, dass mit großer Wahrscheinlichkeit Informationen über euch gesammelt werden, wenn ihr politisch aktiv seid.

Was ihr tun könnt, ist einerseits es ihnen so schwer wie möglich zu machen, und andererseits mit Informationen über (eventuell) strafbare Aktionen extrem vorsichtig zu sein. Überlegt euch immer genau, was ihr wem,wo, wann, wie und warum erzählt und wenn die strafbaren Aktionen in der Vergangenheit liegen, sollte sowieso nicht darüber mit Unbeteiligten gesprochen werden, denn dies geht nur die Beteiligten etwas an. Seid euch bewusst, wo ihr euch mit wem bewegt: Bei der Planung einer Küfa z.B. ist es nicht so wichtig sicher zu wissen, dass die Leute mit denen mensch das macht keine VEs sind. Allerdings ist es dann gut, den anderen beim Kochen nicht von der nächsten kriminalisierbaren Aktion zu erzählen oder sich selbst als besonders cool darzustellen und sich mit wilden Statements zu profilieren. Das Ganze wird auch nicht sicherer, wenn ihr schon dreimal zusammen gekocht habt. Krimi­nalisierbare Aktionen sollten nicht in offenen Räumen besprochen werden und sollten nicht nur aufgrund eines „guten Gefühls“ miteinander gemacht werden, sondern aufgrund von sich kennen und eines guten Gefühls.

Wenn es darum geht, Leute für eine klandestine und kriminalisierbare Aktion zu finden, reicht es auch nicht aus, gesamte Gruppen, die mensch für vertrauenswürdig hält, anzufragen. Das ginge nur wenn ihr alle Personen aus der Gruppe kennen und für vertrauenswürdig halten würdet. Es müssen also vertrauenswürdige Einzelpersonen gefragt werden die dann ihrerseits auch weiter fragen können.

Um auszuschließen, dass eine Person ein_e Verdeckte_r Ermittler_in ist, ist es nötig, über die Person wirklich zu wissen, ob ihre Vergangen­heit/Identität stimmt, oder mindestens eine, besser mehrere Personen zu kennen, die sich für die Person verbürgen (Das heißt, zu bestätigen, dass sie wissen, dass die Person wirklich die Person ist, die sie behauptet zu sein).
Was aber bedeutet, eine_n wirklich zu kennen? Nach längerer Diskussion haben wir einige Orientierungsfragen gefunden, nach denen mensch sich richten kann. Dabei betonen wir gleich zu Beginn: Das sind Ideen und KEINE Liste die einfach „abgearbeitet“ werden kann

- Kenne ich oder andere mir bekannte Personen die Eltern und/oder Geschwister der Person? Wenn ja, wie gut? Wie oft habe/n ich oder andere mir bekannte Personen diese getroffen?
- Kenne ich leibliche Kinder der Person?
- War ich oder eine andere mir bekannte Person mit der Person auf der gleichen Schule/Berufsschule?
- Kenne/n ich oder eine andere mir bekannte Person alte Bekannte/ Schul-/ Freund_innen, Lehrer_innen, Nach­bar_innen etc. der Person ?
- Kenne ich oder kennt eine andere mir bekannte Person die Person seit min­destens 10 Jahren?
- Falls die Person lohnarbeitet: War ich schon mal auf der Arbeitsstelle? Kenne ich Arbeitskolleg_innen? Hab ich ver­schiedene Unterlagen (Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen etc.) gesehen?
- Mit der Person auf dem Arbeitsamt/im Jobcenter gewesen zu sein oder zusammen zu studieren ist unter Umständen nicht aussagekräftig.

Eine Frage mit „ja“ beantworten zu können ist schon mal gut, aber keine Garantie.

(mehr…)

04.02. Bullen waren in der Hafenstraße in einem unserer Häuser

[ Text gemobst auf Linksunten ]

Nachdem die Bewohner_innen der Häuser des Wohnprojekts in der Hafenstraße sich schon etwa sehr eineinhalb Jahren mit einem Belagerungszustand von Zivis und uniformierten Bullen auseinandersetzen und rassistische Kontrollen und Repressalien gegen Anwohner_innen und Passant_innen zum Alltag geworden sind, sind gestern am 4.2. die Cops ohne Angaben von Gründen in unsere Räume eingedrungen.

Nach wiederholten Kontrollen auf der Straße, Gehwegen und im Garten des Wohnprojektes sind gegen ca. 16:30 mit der Ansage „Warum wir hier sind, lest ihr morgen in der Zeitung.“ etwa 25 uniformierte Bullen in die Räume der (Hafen)-Vokü eingedrungen, haben Keller und Hausflur durchkämpt und nach rassistischen Kriterien Personalien festgestellt.
Anwesende Anwohner_innen wurden aus den Räumen gedrängt. Es gab keinen Durchsuchungsbeschluss, jeder Widerspruch wurde ignoriert und einer dazugezogenen Anwältin wurde die Auskunft verweigert. Es gab keine Festnahmen, es wurde nichts mitgenommen und nichts zerstört.
Da es schon seit einigen Tagen am späteren Nachmittag ( zwischen 16:30-17:30) zu verstärkten Übergriffen der Bullen rund um die Häuser der Hafenstraße kam, ist nicht damit zu rechnen das es bei dieser Provokation bleibt.
Spätestens im neuen Jahr präsentiert sich die Polizei als eigenmächtige agierende Gewalt. Es wirkt als wolle die Polizei dem neu eingesetztem Innensenator Grote direkt zu Amtsantritt zeigen wer auf Hamburgs Straßen das Sagen hat.

Wir solidarisieren uns mit den Beschuldigten im Zusammenhang mit der Breiten Straße Besetzung , den Betroffenen der Hausdurchsuchung vom 26.01.2016 und anderen bedrohten linken Projekten.

Insbesondere rufe wir auf zu solidarischem Verhalten bei rassistischen Kontrollen.

No Justice no Peace!!!

Eure Hafenstraße

Interview mit einer Anwohner*in zum nachhören:
https://www.freie-radios.net/74956

Slam Ahoi

Es ist wieder soweit!

Wir machen unseren zweiten Slam diesmal unter dem Motto:

Was ich schon immer mal sagen wollte!

Kommt vorbei, lest vor, tragt vor, schreit vor, weint vor, lacht vor! – Oder seid einfach nur dabei!

Ihr habt 5 Minuten Zeit um einfach alles loszuwerden, was ihr schon immer mal sagen wolltet – oder den Text vorzulesen, den ihr schon immer mal vorlesen wolltet – dass Rassismus, Faschismus, Sexismus, Homophobie etc. zu Hause bleiben – versteht sich ja von selbst!

Wir freuen uns auf hoffentlich wieder gutes Wetter, um gemeinsam mit euch auf der Treppe zu sitzen!!

Kommt vorbei!

Donnerstag, 6. August, Einlass 19:30h Beginn 20h

Ahoi
Hafenstr., Ecke Balduintreppe, 20359 Hamburg

Link zum Facebook Account der Veranstaltung

SlamPoetry Ahoi Hamburg

Aufruf 2015: Still ♥’ing to block

Wieder wollen Neonazis das Wincklerbad in Bad Nenndorf als Symbol ihres Opfermythos nutzen. Wieder wollen sie deutsche Täter_innen zu Opfern erklären und so den Nationalsozialismus relativieren. Wieder wollen sie nationalistische und völkische Hetze verbreiten. – Das werden wir verhindern!

Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir viele Menschen nach Bad Nenndorf mobilisieren können. Wir haben gezeigt, dass Massenblockaden hier möglich sind und den Naziaufmarsch effektiv verhindern können.

block bad nenndorf

Wir werden uns auch in diesem Jahr nicht einschüchtern oder entmutigen lassen – nicht durch unverhältnismäßige Polizeieinsätze, behördliche Auflagen oder Repression. Wir werden den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf blockieren.

Folgt uns bei facebook und twitter. Bleibt auf dem Laufenden.
Mobilisiert in eurer Stadt, eurem Viertel, eurem Dorf.
Kommt am 1. August 2015 nach Bad Nenndorf und bringt viele Menschen mit.
Verhindert mit uns den Naziaufmarsch!

♥ to block

Mehr Infos: http://badnenndorf-blockieren.mobi/

Mobi Video: Hier Klicken

Newsticker (inofiziell!) zur #KoZe Sponti

Melden uns ein bisschen früher zurück da es schon einiges an Bewegung gibt:


16-16:30h

Cops sind schon sehr stark in der Mönckebergstr. präsent.
+++
Pferdestaffel nist auf dem Weg in die Innenstadt.
+++
Cops kontrollieren am Hauptbahnhof.

16:45h Mindestens 2 Wasserwerfer am Rathaus/Mönckebergstr.

17:01h 10 Wannen Steinstr/ Jacobi Kirche. *PeterWatcHH

17:03h
14 Wannen, Wasserwerfer und Räumpanzer Jacobi Kirche.*PeterWatcHH

17:05h
Am Mönckebrunnen sind mehrere Hundert Beamte, zivis wohin man schaut, min 2 Videowagen *PeterWatcHH

17:09h
Cops quatschen vereinzelt Leute an.

17:10h
Cops suchen mal wieder vergebens eine Person die anmelden will.

Und zwischendurch dann so was! Nice Drop!
KoZe Bleibt

17:22h Zwei WaWe und Panzer werden auf Mönckebergstr Richtung Rathaus postiert und blockieren die Straße *PeterWatcHH

17:23h Bei den Wawes Richtung Rathaus stehen zu beiden Seiten genug Beamte um eine Kette zu ziehen

Aktuell laufen Infos die darauf schliessen lassen das die Cops einen großen Kessel einrichten wollen. Es wird hingewiesen auf Fluchtwege zu achten da die Cops am Rathaus schon zuziehen.

17:32h Viele Zivis vor Ort, einige versuchen auf Displays von Handys zu gucken!

17:45h Mönckebergstraße ist zu beiden Seiten voll mit Cops (auch WaWes und Räumpanzer), diese warten wohl noch auf das GO für die komplette Eskalation. Viele Leute in der City, zum Teil allerdings auch zerstreut.

Um 18:00h soll die Montagsdemo gegen Hartz4 stattfinden. Am Brunnen in der Mönckebergstraße.

17:51h Polizei Höhe Karstadt auf beiden Seiten je ca 30 Beamte *PerterWatcHH

17:55h Erste Durchsage durch Polizei die evtl. auffordert den Bereich zu verlassen, selber aber eine Kette über die Mönckebergstraße zieht.

17:58h
Beide Seiten der Mönckeberstr. sind jetzt durch Polizeiketten blockiert. Im Anschluß 2.te Durchsage die nicht zu verstehen ist.

18:00h
Cops blockieren mit WaWes und Räumpanzer den Weg von einem RTW und Feuerwehrwagen. #DankePolizei

18:00h Erster kleiner Versuch Leute am Karstadt zu kesseln wurde gleich wieder aufgegeben.

18:02h Cops schickt nun alle evtl. Linken vom Gerhard-Hauptmann-Platz weg. *PeterWatcHH

18:04h Laut Twitter Infos wurde die Menge der Leute durch die Cops gespalten und ein abwandern Richtung Rathaus wird von den Cops verhindert.

Zwischendurch wurden standartisiert Passant*innen gewarnt das sie evtl. in Mitleidenschaft gezogen werden wenn die Cops loslegen.

Mittlerweile sind die Aktivist*innen verstreut, in der Spitze wurden ~ 250 Leute (verteilt) geschätzt.

18:24h Die Montagsdemo hat über Ihr Mikro #KoZeHH Aktivist*innen durchsagen lassen das es keine Demo/Sponti mehr geben wird.

„So absurd. 2 Stunden stehen sich #kozeHH-Aktivisten und Wasserwerfer gegenüber. Jetzt sagt einer übers Mikro die Demo ab. Jetzt Montagsdemo.“
Ein Tweet von *rakeeede

18:30h Cops ziehen sich langsam zurück am Brunnen, gerade noch 2. Einsatzhunderstschaften und 2 WaWes. Cops genervt weil nix los war, meckern wohl auf Alsterdorf.

Wir melden uns ab.

Um 20h gibt es wieder eine Refugee-Soli-Vokü.
St.Pauli Hafenstraße 116
Bis später.

NACHTRAG: 18:40h ZIVIS, PFERDESTAFFEL UND VIEL COPS KOMMEN JETZT AM KoZe AN!

Nach der Demo ist vor der Vokü

Heute Abend kochen wieder Refugees veganes Schnabulationsingredetien-Lecker in der HafenVokü.
Im Anschluss findet heute keine Filmvorführung statt.

20h, St.Pauli Hafenstraße 116

Bis Später!

Aktuell Angriff der Cops auf das KoZe Gelände

Das KoZe wurde gegen 8 Uhr seitens der Cops gesperrt. Hintergrund, laut Polizei, sollen Sanierungsarbeiten in einem Nachbarhaus sein.
Zu diesem zweck wurden dann auch mal eben 4 Leute auf dem Hof brutal festgenommen, 3 Wasserwerfer und ein Räumpanzer aufgefahren & Zivis positioniert.
Hinzu kommen mindestens 16! gezählte Wannen.
Rollstuhlfahrerinen müssen mit Cops (Läufern) diskutieren da sie nicht durch die abgesperrten Straßen fahren dürfen. #DankePolizei

Das Baumhaus auf dem Hof schien ebenfalls die Sanierungsarbeiten im Nachbarhaus so sehr zu behindern, daß dieses von der Polizei abgerissen wurde.
Das Hoftor musste auch weichen, scheinbar damit die Cops besser auf den Hof stürmen können.

Aktuell versammeln sich immer mehr Supporter*innen in der Umgebung, Anwohner*innen spielen Musik aus Ihren Fenstern.

++++
Wasserwerfer und Räumpanzer vorerst abgezogen, DB-Securities kontrollieren Augenscheinlich linke Leute am und im Bahnhof, Cops sagen das der Einsatz ab 12h beendet ist.
++++
Hashtag bei Twitter ist: #KoZeHH Hier ein Link zum selber verfolgen (ohne twitter-account)
https://twitter.com/search?q=%23kozehh&src=typd&vertical=default&f=tweets
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Bis hier war es ein Versuch der Zusammenfassung & Ab hier versuchen wir die Infos zusammen zu tragen.

11:23h Es wird berichtet das einige Cops wohl illegale Quarzsandhanschuhe angelegt haben.

11:23h Cops lassen Leute auf den Hof, behelmen sich und ziehen kurz ne art Kessel.

11:25h Vor‘m KoZe schubserei seitens der Cops, scheinen auf Eskalation aus zu sein.

11:36h Beim KoZe macht sich eine BFE Einheit bereit! Vorsicht!

11:40h BFE geht los.

11:43h
Cops positionieren sich jetzt an dem Zaun der auf dem Gelände erichtet wurde.

11:43h
Cops versuchen zu provozieren.

11:47h Das BFE, welches sich bis ans Gelände gestellt hat, zieht sich jetzt wohl erstmal wieder etwas zurück.

11:50h Laut Cops weiterhin keine Räumung oder Vorlauf zu so einer. Das wird allerdings ganz anders gesehen mit dem Aufwand (Personal & Material)
Wenn auch heute nicht geräumt wird, es ist zumindest eine Übung einer solchen. Warum sollte sonst per Überfall eine Baustelle eingerichtet werden und dafür u.a. Baumhaus und Hoftor demontiert?


„Horch wer tritt die Türe ein,
Holahi und holaho
Das wird wohl ne Sanierung sein!
Holahihaho
Ihr BFE Hamburg, was dagegen?“

by Kass3tte

12:37h Bullen stehen nach wie vor vor dem Zaun rum. BFE wieder abgerückt. #kozehh

13:25h Es ist ruhig geworden, bekommen keine Infos aktuell mehr rein.

Ab 16:45h melden wir uns hier wieder zurück und versuchen euch auf dem laufenden zu halten.

14:15h Noch mal ne kurze Info für zwischendurch:
Die Cops haben auf‘m Gelände, laut Radio Hamburg (Twitter), gerade eine Wachablösung bekommen und sind weiterhin auf‘m Hof.

Demostracija – Alle Roma bleiben hier!

Demonstration

Samstag, 18.7. um 12 Uhr

Beim Grünen Jäger, St. Pauli

Mi zahtevamo

da se zaustavi Abschiebung za sve rome
obstanak svim romima
pravi prevodilac koji prica romski
da mozemo da radimo i akosmo na Duldung
mogucnost u privremenim staconima da brze napuste
nase atesti nesmeju da se ignorisu

Wir fordern:

Den Abschiebestopp für alle Roma
Ein Bleiberecht für alle Roma
Dolmetscher, die Romanes sprechen
Uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Geduldete
Die Möglichkeit die Erstaufnahmeeinrichtungen schneller zu verlassen
Die Atteste der (Fach-)Ärzt_innen dürfen nicht ignoriert werden

Hamburg im Sommer. Vielen Familien droht die Abschiebung. Am Anfang steht ein Schreiben in bestem Behördendeutsch: »Meldeauflage für die Bundespolizei am Flughafen Hamburg« steht auf den Abschiebungsanordnungen, die die Stadt Hamburg verschickt. Die Absender_innen machen es sich leicht: Fotos von den Familien sind direkt mit abgedruckt, die Briefe müssen dann aufbewahrt und zur Identifizierung am Flughafen vorgezeigt werden.
Dabei wissen die Empfänger_innen oft nicht einmal, was das ist. Ist das die Abschiebung? Ist es das, was freiwillige Ausreise genannt wird?
Bei der Zentralen Ausreisekontrolle, auf der Abflugebene zur „Ausreiseüberwachung“ sollen sie sich melden. „Bitte beachten Sie, dass Sie pro Person maximal 20 kg Gepäck mitbringen dürfen.“ steht in diesen Briefen. Und dann gibt es noch Kleingedrucktes: „Der Aufenthalt gilt bis zum o.g. genannten Termin als geduldet.“ Mit anderen Worten: Nach Ablauf des Termins erlischt die Duldung. Ganze Familien oder Einzelne stehen mit diesen Briefen in den Händen vor dem Aus. Menschen, die teilweise seit Jahren Teil dieser Stadt sind.
Diese Situation ist für viele dann meistens der Abschluss einer langen Phase von Ungewissheit und Bangen über die eigene Zukunft. Diese kann nach jedem Termin bei der Ausländerbehörde anders aussehen.

Von Sachbearbeiter_innen wird gedroht, sie sollten lieber die sogenannte „freiwillige Ausreise“ unterschreiben, sonst stünde die Polizei zur Abschiebung vor der Tür. Von einer tatsächlich freiwilligen Ausreise kann also keine Rede sein.
Bis jetzt wurde jede betroffene Person von den Behörden nach einer sporadischen ärztlichen Untersuchung von einigen Minuten für reisefähig erklärt. Obwohl zum Teil schwere, attestierte Erkrankungen vorliegen. Die Abschiebung wird dann ärztlich begleitet und die Rechnung dafür den Betroffenen hinterhergeschickt.
Dolmetscher_innen sprechen in der Ausländerbehörde häufig nur die Sprache des Landes, in das abgeschoben werden soll. Wie zum Beispiel Serbisch. Dabei sprechen viele Roma nur Romanes. So kommt es zu falschen Übersetzungen und die Leute verstehen nicht was besprochen wird.

Eine weitere große Belastung ist die Situation in den Erstaufnahmeeinrichtungen, wie zum Beispiel dem Containerdorf in Stellingen. Viele, zum Teil auch sehr kranke Menschen müssen in dieser provisorischen Einrichtung viel längere Zeit als die offiziellen drei Monate leben. Ein Gefühl der Ausgrenzung und Isolation entsteht hier schon durch die Lage in einem Industriegebiet direkt neben der Autobahn, weit entfernt vom nächsten Wohngebiet.

Viele von uns kommen aus Staaten, die die Bundesregierung für per Gesetz sicher erklärt hat: Mazedonien, Bosnien, Serbien. Oder aus dem Kosovo, dass für sicher erklärt werden soll. Dabei ist es für Roma in diesen Ländern alles andere als sicher. Die Fluchtgründe sind ein gefährlicher Mix aus Rassismus aus den Bevölkerungsmehrheiten und den staatlichen Institutionen. Der Zugang zu Arbeitsplätzen, Bildung oder zur Gesundheitsversorgung ist weitestgehend versperrt.

Zusammengenommen ist die Ausgrenzung lebensbedrohlich, vor allem für Kinder und alte Menschen. Diese bekannten Fakten ignorieren politische Verantwortliche in der Ausländerbehörde, der Hamburger Bürgerschaft und der Justiz. Die Erzählungen werden nicht geglaubt. Asylanträge werden als offensichtlich unbegründet abgelehnt. Der Druck ist hoch. In diesen Tagen sollen viele freiwillig ausreisen oder sich direkt am Flughafen melden, um sich in lebensbedrohliche Zustände transportieren zu lassen.

In der neuen Hamburger Initiative „Romano Jekipe ano Hamburg – Vereinigte Roma Hamburg“ haben wir – das sind viele Roma und auch einige Nicht-Roma – uns jetzt zusammengeschlossen und versuchen in diesen Zuständen den Boden unter den Füßen zu behalten und eine Zukunft für unsere Kinder zu erkämpfen.

http://romas-in-hamburg.blogspot.de/2015/07/protest.html

Diesen Freitag Antirep-Kneipe

Discon ✂ nect – keep the future unwritten Broschüren Release

„Disconnect – keep the future unwritten“, der zweite Band aus der Reihe „Hefte zur Förderung des Widerstandes gegen den digitalen Zugriff“, ist das Ergebnis bisheriger Diskussionen und eine Sammlung von Widerstandspraxen gegen die Ideologie der totalen Erfassung. Nach einer kurzen Vorstellung ist Zeit für Nachfragen und Diskussion.

In der Antirepressionskneipe (jeden 3. Freitag/Monat).

St.Pauli Hafenstraße 116, Hamburg

Broschüre (Linksunten)

Disconnect

EA Veranstaltung Abgesagt!

Die Veranstaltung zum Thema Repression in Spanien morgen im „Centro Sociale“ – Samstag – muss leider abgesagt werden.

No Olympia

Olympia Wahnsinn stoppen! Stadtteildemo in St. Georg am 4.7.
04. Juli , 14:30 – 17:00

Die zweite Stadtteildemo „Olympia Wahnsinn stoppen!“ steht bevor: Wir werden wieder auf die Straße gehen, um unseren Unmut über die Pläne der Stadt Hamburg, die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 nach Hamburg holen zu wollen, deutlich zu machen! Dieses Mal sind wir in St. Georg. Kommt am 4.07. um 14.30 Uhr zum Hansaplatz, um gemeinsam mit uns zu demonstrieren!

Mehr Infos Hier Klicken

Asylrechtsverschärfung stoppen!

Am kommenden Donnerstag, den 2. Juli wird der Bundestag über einen Gesetzesentwurf abstimmen, der die legale Einreise von Geflüchteten in die Bundesrepublik nahezu unmöglich macht.
Das Gesetz führt die rassistische Politik von SPD und CDU der 90er Jahre zum Abschluss. Es ebnet den Weg zur völligen Abschottung Deutschlands, vor den von Krieg, Hunger und Elend vertriebenen Menschen. Damit würde das Grundrecht auf Asyl endgültig abgeschafft.

Abschiebungen sollen in Zukunft schneller und konsequenter durchgeführt werden, unter anderem durch eine massive Ausweitung der Abschiebehaft. So könnten Geflüchtete, die gewisse Anhaltspunkte dafür liefern, dass sie sich einer Abschiebung durch Flucht entziehen wollen, künftig inhaftiert werden. Die Liste der Anhaltspunkte ist dabei so umfangreich, dass fast alle Geflüchteten, die über einen sogenannten „sicheren Drittstaat“ nach Deutschland einreisen, automatisch dagegen verstoßen „müssen“.
Deutschland ist aber kaum ohne das Betreten eines solchen sicheren Drittstaats zu erreichen. Da Geflüchtete dazu gezwungen werden, ihren Asylantrag in dem EU-Land zu
stellen, das sie als erstes betreten haben, werden die dennoch Deutschland
Erreichenden kriminalisiert und können in Abschiebehaft genommen werden.
Deutschland kann also kaum noch „legal“ erreicht werden.

Zusätzlich sollen die Möglichkeiten zur Verhängung eines Einreise- und
Aufenthaltsverbots deutlich verschärft werden. Diese geplante Regelung ist unter Anderem der erneute Versuch, die überwiegend betroffenen Roma, die in ihren Herkunftsländern umfassend rassistisch diskriminiert und in ihren wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten verletzt werden, von Deutschland fernzuhalten.

Die Systematik des Gesetzesentwurfs in Verbindung mit geltendem EU-Recht ist klar:
Durch die Illegalisierung der Einreise werden Geflüchtete kriminalisiert, sie können sofort in Abschiebehaft genommen und dadurch schneller zurück geschoben werden.
Haft ist eine völlig menschenverachtende Maßnahme gegenüber Schutzsuchenden, die zum größten Teil traumatisiert, oder aus anderen Gründen besonders schutzbedürftig sind.
Die Bundesrepublik nutzt ihre geographische Lage und ihre Führungsrolle innerhalb Europas, um die Verantwortung auf andere EU-Staaten abzuschieben und sich vor den
Schutz suchenden Menschen abzuschotten.

Mit diesem Entwurf schafft die Bundesregierung die rechtliche Grundlage für mögliche
Masseninhaftierungen von Geflüchteten und fischt bei Pegida, Wutbürgern, AfD und Co. nach rassistischen Wählerstimmen. Der Entwurf folgt dem wiederaufflammenden rassistischen Trend der 90er-Jahre. Wieder brennen Asylbewerber*innenheime, wieder
etabliert sich die rassistische Hetze als politische Strömung innerhalb der Gesellschaft und wieder tragen SPD und CDU diese und sorgen für ihre allgemeine Akzeptanz und Umsetzung.

Dieses Gesetz müssen wir mit allen Mitteln verhindern! Wir brauchen keine
Asylrechtsverschärfung. Wir brauchen kein Inhaftierungsprogramm. Wir brauchen keine Massenverhaftungsgesetze!
Was wir brauchen ist ein bedingungsloses Bleiberecht für alle!
Darum kommt mit uns am Tag vor der Abstimmung auf die Straße, um den Regierenden zu zeigen, dass wir ihre rassistische Politik in keinster Weise tolerieren!
NEIN zum neuen Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Neubestimmung des
Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung!
Für ein solidarisches Miteinander statt Ausgrenzung. Für ein menschenwürdiges Leben für alle – überall.


Alle nach Bremen!

http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de/

http://planlosbremen.de/media/images/flyer/Wer_nicht_ertrinkt_PLAKAT.gif

GOOD BYE DEUTSCHLAND

Good-bye Deutschland – den rechten Aufmarsch am 12.09. angreifen!

Pegida und Dresden erscheinen vielen im sich weltoffen gebenden Hamburg fern. Ohne Grund! Oft genug wird bewiesen, dass rassistische Ideologie hier nicht weniger salonfähig ist als im Rest der Republik. Hamburger Behörden und rassistische Bürger_innen arbeiten Hand in Hand. Ob der repressive Umgang der Behörden, die bürgerlichen Initiativen gegen Geflüchtete in Farmsen und Harvestehude oder der Brandanschlag im Drecksnest Escheburg. Diese gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen gehen auch an Neonazis nicht vorbei.

Am 12. September will ein Mob aus Neonazis, rechten Hooligans und Rassist_innen unter dem Label „Tag der deutschen Patrioten“ im großen Stil durch die Hamburger Innenstadt marschieren. Gerade weil sich der offene Rassismus in Deutschland zunehmend neustrukturiert und deutsche Normalbürger_innen organisierte Neonazis in Aktionismus und Mobilisierungsfähigkeit zu überholen scheinen, überrascht uns diese Anmeldung nicht. Es überrascht auch nicht, dass bekannte Neonazis wie Thorsten de Vries, der als Organisator der Demonstration fungiert, die Gunst der Stunde nutzen wollen. In Hoffnung auf „patriotischen“ Zuspruch suchen sie öffentlichkeitswirksam den Anschluss an den bürgerlichen Teil eines immer selbstbewusster auftretenden deutschen Volksmobs.

12september hamburg

Der rassistische deutsche Alltag, nimmt hier eine Form an, welche die Erfolge eines „Kampfes um die Köpfe“ mit einem „Kampf um Straße“ verbindet. Dies zeigt sich an den unverhohlenen Angriffen „ordentlicher“ Bürger_innen gegen vermeintlich „Nicht-Deutsche“ und am vorauseilenden staatlichem Arrangement mit angeblichen „Ängsten“ – beides ist nichts anderes als Rassismus.

Deshalb heißt es für uns am 12. September, sich dem deutschen Mob mit allen Mitteln und auf allen Ebenen entgegenzustellen und ihn, egal ob er sich „patriotisch“ oder „nationalistisch“ nennt, anzugreifen.

Mit allem und allen gegen den deutschen Mob – nicht nur am 12.09.2015
Und nicht nur in Hamburg, auch in #Freital und überall!

http://goodbyedeutschland.blogsport.eu/

Antifa-Cafe Alsterrundfahrt im Juli

Antifaschistische Alsterrundfahrt im Juli – Freitag 03.07.

Merkt euch den Termin schonmal vor! Ab dem 15.06. gibt es Tickets für erschwingliche 8 EUR im Schanzenbuchladen (Schulterblatt 55) und im Schwarzmarkt (Kleiner Schäferkamp 46).

In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung schippern wir mit euch durch die Kanäle der Außenalster. Erneut begleitet uns Herbert Diercks, Historiker der KZ-Gedenkstätte Neuengamme als Referent auf unserer zweistündigen Fahrt zum Thema Verfolgung und Widerstand – Hamburg im Nationalsozialismus.

Eingestiegen wird am Alsterpavillon, Jungfernstieg Nr. 45 ab 18:30 Uhr.
19 Uhr wird abgelegt – pünktlich!

http://antifacafehamburg.blogsport.de/

Antifa Cafe Hamburg Alsterrundfahrt

AntiRepressionsKneipe im Juni

Infoveranstaltung zum koZe

Allgemeine und aktuelle Infos zum kollektive Zentrum (koZe) im Münzviertel und zum Stand der Verfahren gegen die Besetzung am 12. Juli 2014. Im Vorfeld der derzeitigen Zwischennutzung fand eine Besetzung des Gebäudes statt, die am selben Tag von der Polizei beendet wurde.

19. Juni ab 20h vegane Schnabulationsingredentien und ab 20:30h Infoveranstaltung. Es werden begleitend sommerliche Longdrinks kredenzt.

In der Antirepressionskneipe (jeden 3. Freitag/Monat).

Link zum koZe: http://koze.in/

KoZe bleibt Info Tour

Rassistisches Gefahrengebiet

Text ausgeliehen von „Leerstand zu Wohnraum“

Stoppt die rassistischen Kontrollen! In den letzten Tagen hat die Polizei rund um die Hafenstraße massiv Kontrollen gegen People of Colour durchgeführt. Vor der Hafenvokü gab es am Donnerstag einen Kessel und Platzverweise (Anmerk. VoküBlog: Inkl. für Anwohner*innen). Am Samstag kamen gleich mehrere Wannen samt Reiterstaffel. Die Anwohner*innen wehren sich mit Spontandemos und lauter Musik aus den Fenstern. Ein paar brennende Reifen auf der Hafenstraße wurden auch schon gesichtet. Die rassistischen Kontrollen werden nur aufhören, wenn jede Kontrolle Aktionen nach sich zieht und der Einsatz zum Politikum wird. Also: Raus auf die Straße und den Cops das Leben schwer machen. Aktuelle Infos von vor Ort gibt es bei: Twitter unter dem Hashtag #RacialProfilingHH