Antifa-Cafe Alsterrundfahrt im Juli

Antifaschistische Alsterrundfahrt im Juli – Freitag 03.07.

Merkt euch den Termin schonmal vor! Ab dem 15.06. gibt es Tickets für erschwingliche 8 EUR im Schanzenbuchladen (Schulterblatt 55) und im Schwarzmarkt (Kleiner Schäferkamp 46).

In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung schippern wir mit euch durch die Kanäle der Außenalster. Erneut begleitet uns Herbert Diercks, Historiker der KZ-Gedenkstätte Neuengamme als Referent auf unserer zweistündigen Fahrt zum Thema Verfolgung und Widerstand – Hamburg im Nationalsozialismus.

Eingestiegen wird am Alsterpavillon, Jungfernstieg Nr. 45 ab 18:30 Uhr.
19 Uhr wird abgelegt – pünktlich!

http://antifacafehamburg.blogsport.de/

Antifa Cafe Hamburg Alsterrundfahrt

AntiRepressionsKneipe im Juni

Infoveranstaltung zum koZe

Allgemeine und aktuelle Infos zum kollektive Zentrum (koZe) im Münzviertel und zum Stand der Verfahren gegen die Besetzung am 12. Juli 2014. Im Vorfeld der derzeitigen Zwischennutzung fand eine Besetzung des Gebäudes statt, die am selben Tag von der Polizei beendet wurde.

19. Juni ab 20h vegane Schnabulationsingredentien und ab 20:30h Infoveranstaltung. Es werden begleitend sommerliche Longdrinks kredenzt.

In der Antirepressionskneipe (jeden 3. Freitag/Monat).

Link zum koZe: http://koze.in/

KoZe bleibt Info Tour

Rassistisches Gefahrengebiet

Text ausgeliehen von „Leerstand zu Wohnraum“

Stoppt die rassistischen Kontrollen! In den letzten Tagen hat die Polizei rund um die Hafenstraße massiv Kontrollen gegen People of Colour durchgeführt. Vor der Hafenvokü gab es am Donnerstag einen Kessel und Platzverweise (Anmerk. VoküBlog: Inkl. für Anwohner*innen). Am Samstag kamen gleich mehrere Wannen samt Reiterstaffel. Die Anwohner*innen wehren sich mit Spontandemos und lauter Musik aus den Fenstern. Ein paar brennende Reifen auf der Hafenstraße wurden auch schon gesichtet. Die rassistischen Kontrollen werden nur aufhören, wenn jede Kontrolle Aktionen nach sich zieht und der Einsatz zum Politikum wird. Also: Raus auf die Straße und den Cops das Leben schwer machen. Aktuelle Infos von vor Ort gibt es bei: Twitter unter dem Hashtag #RacialProfilingHH

#Gefahrengebiet #Hafenstrasse

Kurze Info:
Nachdem am Dienstag Zivilpolizisten, auf einem Privatgrundstück in der Hafenstrasse, Pfefferspray gegen Anwohner*innen angewendet haben, belagerten am Mittwoch 2 vollbesetzte Wannen mit Bepo’s ( Bereitschaftspolizei ) die Hafentreppe zwischen „Onkel Otto“ und dem „Ahoi“ für ca. 4,5 Stunden.
Anschliessend liefen 3er Gruppen Bepo’s Patrouille zwischen ParkFiktion & HafenVokü.
Im ParkFiktion kam es dabei auch zu Kontrollen von PoC’s ( People/Person of Colour ).
Streifenwagen hatten unüblicherweise ( Für unter der Woche ) eine 3er Besetzung, wovon min. 1 Person der BePo angehörig war.

Auffällig hierbei waren Aussagen der Polizist*innen wie:
„Wir machen was für die Gesundheit der Schwarzen, wenn wir Sie jagen, rosten Sie nicht ein.“
„Das machen wir jetzt 3 Monate.“

Fast zeitgleich wurden PoC’s ebenfalls im Schanzenpark sowie in der Schanze zum Teil mehrfach kontrolliert.

25 Jahre sind nicht genug – Flora baut!

Stell dir vor, die Flora baut… und alle machen mit!

Juli 2015 – Kurz nach Sonnenaufgang, Vögel zwitschern, vor der Piazza erreichen die ersten Sonnenstrahlen die Rote Flora. Eine morgendliche Ruhe liegt in der kühlen Luft. Ein Tag wie jeder andere in den letzten 25 Jahren – könnte man meinen.
Doch dann… Baugeräusche, Klopfen, Hämmern, ein Betonmischer beginnt zu röhren und eine Kreissäge heult. Ein Baugerüst steht vor der Roten Flora. Handwerker*innen arbeiten an allen Ecken. Baumaterial wird gerade angeliefert und abgeladen. Überall Leute und emsiges Treiben, es wird gekocht, laute Rufe und Musik sind zu hören.

Alles nur ein Traum?
Nö! Wir sind schon dabei. Bereits seit Oktober 2013 wird umgebaut: ein neuer zentraler Café- und Kneipenraum, eine neue Küche, neue Toiletten, eine Dusche, ein neuer Gruppenraum, um nur ein paar Arbeiten zu nennen, die sich kurz vor der Fertigstellung befinden. Aber da geht noch mehr!

Im Sommer wird es eine große Sommerbaustelle mit 50 Wandergesell*innen und anderen Handwerker*innen geben. Derzeit findet eine bauliche Bestandsaufnahme statt. Grob geplant und diskutiert werden unter Anderem:

die Erneuerung des Anbaus an der Terrasse
die Sanierung des Vordachs/Balkons
eine Sanierung der Dachanschlüsse
Fassadensanierung


Worauf wollen wir hinaus?

Die Flora ist seit 25 Jahren besetzt und wurde von uns in dieser Zeit intensiv genutzt. Nach der Besetzung wurde viel gebaut, um aus der Ruine, die nach dem Fast-komplett-Abriss für das „Phantom der Oper“ übrig geblieben war, ein nutzbares Zentrum werden zu lassen. Brandschutzmaßnahmen, eine Heizung, die Skatebowl hinterm Haus, das Archiv der Sozialen Bewegungen und der Neubau des Dachs nach dem Brand 1995, sind nur einige Beispiele größerer Bauaktivitäten. Die bauliche Grundsubstanz ist ganz passabel und über die Jahre wurden immer wieder Ausbesserungen durchgeführt, um den Ist-Zustand zu erhalten.

Flora Baut

Dennoch war nach der Vollversammlung im Oktober 2013 klar: wir wollen uns nicht auf den Erhalt des Status Quo beschränken. Nicht nur politisch war die Lage heiß, sondern auch baulich sollten neue Wege gegangen werden. Es entstand ein neues Nutzungskonzept. Nach einigen tausend Veranstaltungen, Partys und Treffen in den letzten 25 Jahren ist es an der Zeit, das Floragebäude für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen.

Wir wollen, dass die Rote Flora auch in 25 Jahren noch immer besetzt, unverträglich und ein Ausgangspunkt von politischer Intervention ist. Sie soll auch in 25 Jahren noch immer ein wichtiger Ort von und für die linke Bewegung sein. Wir wünschen uns für die Zukunft noch vielfältigere Nutzungsmöglichkeiten und noch mehr Menschen, die sie mitgestalten und sich in der Roten Flora wohlfühlen. Wir wollen nicht nur die Substanz des mittlerweile 125 Jahre alten Gebäudes erhalten, sondern die Rote Flora durch Umbauten noch lebendiger, schöner und offener machen.

(mehr…)

Programm der KoZe Aktionstage

Nun ist es soweit, mit dem Fuß in der Tür des Kindergartens und Blick auf die Schule ist der erste Schritt für ein kollektives Zentrum gemacht.
Nach einem mehrjährigen Prozess, in dem Aktive aus dem Stadtteil für ein Mitspracherecht an der Neugestaltung des 8000 m2 Areals am Schultzweg/Norderstraße gekämpft haben, wurde in den letzten Monaten – mal wieder – klar, dass es kein wirkliches Interesse daran gibt, Menschen vor Ort in die Entwicklung ihres Viertels einzubinden.
Jetzt sind ein paar Räume offen und noch mehr Menschen dabei, die neu entstandene Nische zu nutzen und mit Leben zu füllen.
Wir wissen, was wir brauchen und wo wir es finden können. Wir beweisen hier, dass wir uns selbst verwalten können und keine vorgesetzten Autoritäten von Seiten der Behörden brauchen oder wollen

Link zur KoZe: KoZe

KoZe Bleibt

1.Mai 2015 kurzes Resümee des EA

Am 1. Mai 2015 gab es in Hamburg unter anderem zwei „revolutionäre 1. Mai Demonstrationen“. Sie starteten zeitgleich um 18:00 Uhr – die eine Demo an der U-Bahn Feldstraße, die andere am Bahnhof Altona. Als Ermittlungsausschuss haben wir beide begleitet und wollen hier aus unserer Sicht ein kurzes Resümee des Abends ziehen.


/Zur Bullentaktik gegen die Demos/

Schnell wurde klar, dass die Hamburger Polizei nicht gewillt war, die Demonstration von der Feldstraße starten zu lassen. Schon nach wenigen Metern wurde diese massiv angegriffen. Die Pferdestaffel und zwei Wasserwerfer kamen zum Einsatz, während die ersten Reihen der Bullen hemmungslos zuschlugen und exzessiv Pfefferspray gegen die Demospitze einsetzten.

Kurz danach wurde die Demonstration von der Polizei dann als „aufgelöst“ erklärt und nachdem sie dem Angriff nicht weiter standhalten konnten zogen sich die Demonstrant_innen zurück.

Kaum war die Demonstration an der Feldstraße zerschlagen, begann die Polizei einen ähnlichen Angriff auf die Demonstrantion aus Altona, die sich mittlerweile an der Königstraße befand. Der Angriff verlief ähnlich, mit dem Unterschied, dass hier kein Pfefferspray zum Einsatz kam und keine offizielle „Auflösung“ durch die Polizei erfolgte, sodass die Demonstrant_innen sich wieder sammeln und noch ein paar hundert Meter weiter bis zur S-Bahn Reeperbahn gehen konnten.

Die Angriffe auf die Demonstrationen waren offensichtlich geplant und erfolgten lediglich um Einsatzkräfte zu sparen zeitlich versetzt.

/Die Gefahr durch die Pferdestaffel/

Bei jeder Gelegenheit feiern die Sprecher_innen von Polizei und Polizeigewerkschaften die Pferdestaffel ab. Joachim Lenders von der Polizeigewerkschaft ließ sich schon 2011 wie folgt zitieren: „600 Kilogramm Lebendgewicht verscheuchen jeden Randalierer.“ Die Unkontrollierbarkeit und die offensichtliche Gefahr, die von den Pferden ausgeht, schwingt in Aussagen wie dieser stets mit und ist darüber hinaus gewollt – die schweren Verletzungen, die häufig bei Einsätzen der Pferdestaffel entstehen, werden billigend in Kauf genommen.

Am 1. Mai hat sich dies insbesondere an der Feldstraße gezeigt:

Ein junger Mann, der auf einem Fahrradständer saß, wurde von einem Pferd ins Gesicht getreten, seine Sonnenbrille bohrte sich in seine Wange und er musste notärztlich behandelt werden. Die Szene ist unter anderem in der Nachlese von Spiegel.tv zu sehen.

Ein Fotograf, der sich ebenfalls am Rand der Demo befand, wurde von einem scheuenden Pferd von einer Mülltonne getreten. Glücklicherweise trat das Pferd gegen die Tonne, so dass der Fotograf zwar stürzte, aber nicht weiter verletzt wurde.

Die Pferdestaffel der Hamburger Polizei muss aufgelöst werden! Bis dahin sollte bei zukünftigen Demonstrationen überlegt werden, wie wir uns effektiv vor den unkontrollierbaren Pferden und ihren aggressiven Reiter_innen schützen können.

/Die marodierende Jugendgang der Bundespolizei/

Insbesondere die Beamt_innen der Bundespolizei taten sich diesmal durch Gewaltexzesse hervor. Dies hat System und ist nichts Neues – immer wieder werden Cops aus anderen Bundesländern hergefahren, um wie marodierende Horden die von der Einsatzleitung gewünschten Übergriffe zu begehen. So kann im Zweifelsfall die Verantwortung an ein nicht zu greifendes „Außen“ weiter geschoben werden.

Es fiel auf, dass am vergangenen 1. Mai klar darauf gesetzt wurde, Menschen auf und im Umkreis der Demonstrationen zu verletzen anstatt sie mit auf die Wache zu nehmen. Die Bundespolizei agierte hier wie eine Jugendgang auf der Suche nach Streit. Mehrfach wurde zum Beispiel Leuten auf den Fuß getreten, um diese dann, wenn sie sich beschwerten, mit Absicht anzugreifen.

/Angriffe und Schikane auf Sanis und Anwält_innen/

Rechtsschutz und die Versorgung von Verletzten scheint der Hamburger Polizei ein Dorn im Auge zu sein.

Menschen wurden mit der Begründung, dass sie Verbandsmaterial im Rucksack hatten, in Gewahrsam genommen, der durch Anschlussgewahrsam bis in die Morgenstunden verlängert wurde. Andere kamen besser davon: sie wurden mit einem Platzverweis davon geschickt, der recht abenteuerlich mit dem Vorwurf des „Flaschenwurfs“ begründet wurde.

Anwält_innen hingegen wurden bepöbelt, schikaniert und nicht zu ihren Mandant_innen vorgelassen. Auch in Situationen, in denen offensichtlich nichts los war, wurde der Zugang zu den Betroffenen verwehrt – die „polizeiliche Maßnahme“ laufe noch und erst danach sei ein Gespräch mit einer_m Anwält_in möglich. Worin diese Maßnahme im Konkreten bestand, war den Einsatzkräften offenkundig selbst nicht klar.

Hier hilft es, seine offiziell zugestandenen Rechte zu kennen und spätestens auf der Wache permanent auf einen Anruf beim Ermittlungsausschuss zu pochen. Auch Erste-Hilfe-Kenntnisse sollten allgemein erworben werden und entsprechend sollten vermehrt Verbandsmaterialien und Augenspülflaschen am Start sein.


/Der 1. Mai in Zahlen/

Erfreulich waren der Zusammenhalt und die Solidarität unter den Aktivist_innen und Betroffenen. Sie kümmerten sich so gut es ging umeinander und meldeten zuverlässig dem EA, wenn Leute mitgenommen wurden: von den 60 Fest- und Gewahrsamnahmen, die die Polizei angab, wurden 54 bei uns gemeldet. Nach unserer Information ist niemand im Knast geblieben.

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Quelle: Ermitlungsausschuss Hamburg http://eahh.noblogs.org/

Der Blog meldet sich wieder zurück

Long Time No See!

Heute Abend, ab 20h, findet wieder die „Lampedusa Hafenstr. Vokü“ statt.

Dieser Blog wird sich ab sofort wieder regelm. melden.

VOKÜ HEUTE MITTWOCH

DIE VOKÜ HEUTE FÄLLT LEIDER AUS! WIR FREUEN UNS ABER AUF EUCH KOMMENDE WOCHE!

WIR BRAUCHEN ÜBRIGENS DRINGEND GROßE LÖFFEL UND DESERTSCHALEN, MISTET MAL WIEDER AUS!

MITTWOCHS KOCH HEDONISTEN

Diesen Sonntag @PlanBude

PlanBude

Rennt uns die Bude ein!
Ab sofort startet in der PlanBude die Beteiligung St. Paulis an der Neuplanung des ESSO-Häuser-Geländes. Die bürokratischen Hürden sind genommen – alle können mitmachen! Ihre Ideen, Ansichten und Wünsche fließen in den Neubau ein. Das ist, trotz des Verlusts der Häuser, eine ziemliche Sensation. Und die feiern wir – mit einem rauschenden Eröffnungsfest: Planungsparcours, Hüpfburg, Türsteherlesung, Legomodell, Zucker (live), Umherschweifende Produzenten (live), Frau Kraushaar & Sascha Demand (live), Kaffee & Kuchen, Chinedu Nnagi, Jean-Luc Wagbe & friends (live), DJs L.C. Knabe, Ratkat, Speckman & Plazebo, Bauzaunausstellung von Frank Egel, Molotow, den PlanBuddies von der St. Pauli Schule, The Bezirksamtsleiter is present und einem Zelt für Regenschauer. Informieren, Spass haben, Planen, Ideen austauschen.

Antirepressionskneipe FR 17.10

Antirepressionskneipe FR 17.10:
Film ID-withoutcolors und Gespräch mit Aktivist_innen der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)

Der Film “ID-withoutcolors” von Riccardo Valsecchi dokumentiert die polizeiliche Praxis des Racial Profilings in Deutschland. Im Anschluss an den Film werden die Kampagnen für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) aus Berlin und Bremen ihre Arbeit vorstellen. Seit 2002 wurden in einer berlinweiten Chronik über 150 Fälle rassistischer Polizeigewalt von der Berliner Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) dokumentiert.

Kommt alle – wie immer 20 Uhr Essen (vegan und rauchfrei), 21 Uhr Film/Veranstaltung

https://www.kop-berlin.de/

http://eahh.noblogs.org/

Anti-Rep-Kneipe diesen Freitag

Drohnen vom Himmel holen oder lieber selber fliegen?

Kleine und große Drohnen werden gerade alltäglich wie die öffentliche Videoüberwachung in den 90er Jahren. Die Veranstaltung gibt einen kurzen Überblick über die rasante Entwicklung der Flugrobotik und Möglichkeiten ihrer Nutzung und Abwehr. Mit Matthias Monroy.

20h vegane Vokü und ab ca. 21h dann die Infoveranstaltung.
Bei uns in der HafenVokü.

In der Antirepressionskneipe (jeden 3. Freitag/Monat).

Mobi Veranstaltungen zum 03.Oktober

Während im Süden Europas die Gesundheits- und Sozialsysteme zusammengebrochen
sind, Menschen wieder an Trivialkrankheiten sterben und massenhaft obdachlos
geworden sind, weiß das deutsche Feuilleton zu verkünden, dass die Krise
überwunden und die Sparprogramme erfolgreich gewesen seien. Wenn am dritten
Oktober wieder die deutsche Einheit begangen wird, wird mit der nationalen
Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung dieser Sieg über die Menschen gefeiert.
Die Aufgabe für eine radikale Linke besteht deshalb darin gegen das Gerede von
der Alternativlosigkeit dieser Politik tatsächliche Alternativen aufzuzeigen und
eine Entscheidung der Individuen zu verlangen. Die Einheitsfeier ist dafür kein
schlechter Anlass. Denn wenn sich Staatspersonal und die Zwangskollektivierten
zuprosten und dem Standort nochmal die Treue schwören, können wir den Spiegel
vorhalten und zeigen, was da gefeiert wird: Armut, Ausgrenzung und
Leistungszwang. Die Alternative wäre ein Leben, in der es um die Befriedigung
unserer Bedürfnisse geht, eine Gesellschaft in der “alle ohne Angst verschieden
sein können”. Diese Gesellschaft, weltweit, nennen wir: Kommunismus.

02. Oktober, 18 Uhr, Opernplatz Hannover:
Kundgebungskonzert mit Egotronic, Frittenbude und Die toten Crackhuren im Kofferraum

03. Oktober, 14 Uhr, Opernplatz Hannover:
Demonstration gegen die Einheitsfeierlichkeiten

04. Oktober, Hannover:
Antinationaler Kongress (Mehr Informationen bald auf www.gegner.in )

Mobi-Termine in Hamburg

18.09, 19 Uhr, Rote Flora:
Kritik des Nationalismus (Diskussionsveranstaltung). Von Gruppe gegen Kapital
und Nation Hamburg

24.09: HafenVokü Mittwoch
„1000 Autonome wollen die Einheitsfeier stören“ titelte vor wenigen Tagen die
BILD. Recht hat sie.
Mobi-Veranstaltung mit Fast Forward Hannover. Ab 21 Uhr gibt es alle wichtigen
Infos zu den Protesten, Essen gibt es ab 20 Uhr.

25. 09, 19 Uhr: Infoladen Wilhelmsburg:
Mobi-Veranstaltung

Solidarität mit Wissenschaftler*innen

Solidarisierung mit öffentlich angefeindeten Wissenschaftler*innen

Veröffentlicht am 1. September 2014 von Cäs Per

Statement der Kritischen Uni Kassel

Die Kritische Uni Kassel (KUK) ruft zur Solidarisierung mit öffentlich
angefeindeten Wissenschaftler*innen in den Bereichen der Frauen- und
Geschlechterforschung (Gender Studies), der Kritischen Wissenschaften
und der Sexualpädagogik auf. Die Beleidigungen und Diffamierungen der
“Anti-Genderismus”-Bewegung zeigen, dass Toleranz, Akzeptanz und die
Achtung von Vielfalt und der Menschenwürde keine Selbstverständlichkeit
sind und heben ihrerseits die Bedeutung der Forschung in diesem Bereich
hervor.

Mit deutlichem Auftrieb in den vergangenen Monaten finden sich,
vorrangig durch soziale Medien im Netz vermittelt, Menschen zusammen,
die sich als Bewegung gegen den sogenannten “Genderismus” und als
Fürsprechende einer angeblich schweigenden Mehrheit verstehen. Unter
“Genderismus” fassen sie alle gesellschaftlichen, politischen und
wissenschaftlichen Aktivitäten zusammen, die sich mit Gleichstellung,
Gleichberechtigung und der Vielfalt von Lebensweisen befassen. Diese
gendertheoretischen Ansätze werden in der antifeministischen
Auseinandersetzung als “ideologische Indoktrination” tituliert, die
insbesondere an den Universitäten den Ausgang ihrer Verbreitung nehmen
würde. Die als “Genderismus” verbrämten Aktivitäten – ob
wissenschaftlich, politisch oder pädagogisch – seien eine Bedrohung für
die gesellschaftliche Ordnung, gegen die es entschieden vorzugehen
gelte, weil eine “verirrte Minderheit” die Mehrheit der Menschen
unterdrücke, indem “man” nicht mehr sagen dürfe, was “man” denke. So
lautet der antifeministische Tenor auf den unterschiedlichsten Seiten
im Netz. Die Stimmungsmache und die Vehemenz des Auftretens der
selbsternannten “Anti-Genderisten” beobachten wir mit Sorge. So werden
nicht nur Wissenschaftler*innen aus den Bereichen der kritischen
Geschlechter- und Sexualwissenschaften diffamiert und bedroht, sondern
auch Kampagnen über das Netz gestartet, die mit bemerkenswerten
Verdrehungen von empirischen Forschungsergebnissen den Gender Studies
an Universitäten ein Ende setzen wollen. Beispielsweise werden die
empirisch auffindbaren Einkommensunterschiede zwischen Frauen* und
Männern* geleugnet, die Benachteiligungen von Frauen* abgestritten und
im Gegenteil in Benachteiligungen von Männern* gewendet, die
Gleichstellung als Männerhass interpretiert, Verunreinigungen der
Sozialwissenschaften im deutschsprachigen Raum konstatiert und
vielfältige Lebensweisen und Sexualitäten offen diskriminiert. Das
Ausmaß und die Vehemenz der diskriminierenden, homofeindlichen und
rassistischen Äußerungen sind nicht nur erschreckend, sondern ein
offener Angriff auf die Menschenwürde. Die unten stehende
Solidaritätserklärung setzt ein Zeichen gegen die öffentlichen
Diffamierungen wie auch die menschenverachtenden Umgangsweisen und
tritt ein für eine respektvolle, konstruktive Auseinandersetzung in und
mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen.

Solidaritätserklärung

Seit einigen Monaten werden Wissenschaftler*innen der Universität
Kassel und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen im Bereich der
kritischen Geschlechter- und Sexualwissenschaften in diversen
Printmedien und sozialen Netzwerken aufgrund ihrer wissenschaftlichen
Arbeit diffamiert, persönlich beleidigt und zum Teil bedroht. Die
Schmähungen und die Hetze erreichen ein schockierendes Ausmaß. In den
sozialen Medien und in zahlreichen E-Mails werden neben Beleidigungen
und unsachlicher Hassrede Mord- und Vergewaltigungsdrohungen
ausgesprochen. Dies ist mitnichten als Gesprächs- und
Diskussionsinteresse zu sehen. Vielmehr ist dies ein Versuch, eine
spezifische Form von Wissenschaft mit gewaltvollen Mitteln zum
Schweigen zu bringen.

Die Arbeiten der Wissenschaftler*innen stehen in der Reihe eines
kritischen Verständnisses von Wissenschaft: sie nehmen eine kritische
Distanz zu der Alltagsgewissheit einer vermeintlichen Normalität des
heterosexuellen Begehrens und geschlechtlicher Zuschreibungen ein; sie
analysieren diese Normalität empirisch mit ihren Unterdrückungs- und
Ausschlussmechanismen und sehen sich einer Vielfalt an sozialen Lebens-
und Begehrensformen verpflichtet. Ein Eintreten für die Anerkennung des
bisher Nichtanerkannten, Marginalisierten und Ausgeschlossenen sowie
ein Eintreten für die Gleichberechtigung unterschiedlicher Lebensformen
führt zu den derzeitigen gewaltvollen Abwehrreflexen, Diffamierungen
und Beleidigungen von Seiten liberal-rechts-konservativer Kreise.

Diese Drohungen und Diffamierungen stellen einen Angriff auf die
Freiheit von Wissenschaft und Lehre im zivilen Bereich dar, und zwar in
diesem Fall der kritischen Geschlechter- und Sexualwissenschaften. Die
diffamierenden Schmähungen sind kein Bestandteil akademischer
Streitkultur und auch nicht als solche zu behandeln. Wir bekunden den
Wissenschaftler*innen, die sich derzeit sexistischen, homofeindlichen
und rassistischen Angriffen ausgesetzt sehen unsere Solidarität.
Wissenschaftliche Arbeit kann nur in einem respektvollen Raum gelingen,
denn nur dort sind konstruktive Auseinandersetzungen möglich.

Kassel, 01.09.2014

Die Solidaritätserklärung könnt Ihr hier unterzeichnen: http://www.kritischeuni.de/

Update SquattingDays ActionDay

On saturday we open our doors for all who need a coffee, tea, snack (vegan) or a toillett.

The „HafenVokü“ is 2min away from the startingpoint of the demonstration @ Park Fiction.

Open from 13h to ?

St.Pauli Hafenstrasse 116
20359 Hamburg (St.Pauli)
Close to the Stations „Landungsbrücken“ or „Reeperbahn“

Stay borstig :)

Letzte Infos Squatting Days Hamburg

Posted on 2014/08/24

Liebe Leute,

wir haben jetzt endlich eine Fläche mitten in Hamburg Altona. Die Squattingdays werden im August-Lütgens-Park am Haus Drei vom 27. – 31. August stattfinden. Das Camp ist angemeldet und bietet somit einen entspannten, hoffentlich repressionsfreien Ort. Wir freuen uns auf spannenden Austausch und Diskussionen mit euch. Das Programm findet ihr unter .

Da wir jetzt diese Fläche haben, werden die bekanntgegebenen Info- und Anlaufpunkte (Dienstag Gängeviertel, Mittwoch Rote Flora) hinfällig. Ab Montag Mittag freuen wir uns auf tatkräftige Unterstützung beim Aufbau, für Versorgung während des Aufbaus ist selbstverständlich gesorgt.

Im Folgenden die wichtigsten Infos für euch: http://squattingdays.noblogs.org/

Montagsvokü & Lampedusa in HH

OHNE MAMPF KEIN KAMPF

Seit über einem Jahr kämpft die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ für ein Bleiberecht und Arbeitserlaubnisse.
Nach wie vor verweigert uns dies der Hamburger Senat.
Nachdem die Winternotprogramme abgelaufen sind, leben wir als einzelne oder in Gruppen überall in Hamburg verteilt in Wohnprojekten, anderen meist recht
provisorischen Unterkünften oder draußen.
Da es uns immer noch nicht möglich ist zu arbeiten, fehlt den meisten von uns nach wie vor Geld für Fahrkarten, Tabak und andere alltägliche Bedürfnisse.
An diesem Abend möchten wir Euch in die HafenVokü ein typisches Gericht aus Mali mit der passenden musikalischen Untermalung servieren.
Die Spenden gehen nach Abzug der Unkostzen direkt an die Gruppe, die den Abend gestaltet hat.

SOLI MIT LAMPEDUSA
WE ARE HERE TO STAY!

Mo., 18.08., ab 20Uhr, Staatlich anerkannter Unruheherd / HafenVokü, St.Pauli Hafenstr. 116

BAD NENNDORF RSS FEED TEST

Ein Versuch einen RSS Feed einzubinden… solidarische Grüße nach Bad Nenndorf & Chemnitz (ebenfalls ein Naziaufmarsch), passt auf euch auf!

BAD NENNDORF RSS-TICKER

KEIN NAZIAUFMARSCH IN BAD NENNDORF

TWITTER HASHTAG #Love2Block

RSS Feed einbinden gescheitert daher nur Links zu aktuellen Infos.

AntiRepKneipe Freitag 18.07.

Einige Antirepressionsgruppen aus Hamburg laden ein: Am 18.07.2014, 20.00h | Antirepkneipe in der Hafenvokue | mit Infoveranstaltung zum Thema Hausbesetzung und Repression

Von der Gruppe AZ-Altona gibt es einen Bericht über die Repression gegen die Besetzer_innen des alten Finanzamts in Altona und die erfolgreiche Soli-Kampagne. Außerdem stellt der Vorbereitungskreis der Squatting Days sein Konzept für die Squatting Days vom 27. – 31. August 2014 in Hamburg vor.

Mehr Infos zu den großartigen Squatting days unter http://squattingdays.noblogs.org

Veranstaltungshinweis gefunden und geklaut bei der Rote Hilfe Hamburg

Demo on Saturday/am Samstag

More than 1 year of fighting is enough – we want ‚Lampedusa in Hamburg’ as friends, colleagues, fellow students, neighbours!!

Demonstration 5 July 2014 – 12.00 – Hachmannplatz, Hamburg-main station
Recognition of the group ‚Lampedusa in Hamburg’ – now! Immediate work permission – right to stay e.g. via § 23

For these demands the group ‚Lampedusa in Hamburg’ fights for more than 1 year with uncounted public meetings, visits of schools, universities, neighbourhood-assemblies, churches, with demonstrations and other actions, recently with the Sit in on the place before the townhall, where 5 people were injured by brutal police-attacks and 7 people arrested. For these demands we demonstrated together in the 1 May-demonstration of DGB (council of the unions) and afterwards with a parade. Later that day, a former school-building in Laeszstraße was entered and declared to become refugee welcome centre, the Lampedusa in Hamburg-house.

Declaration of the group Lampedusa in Hamburg, June 2014:

LAMPEDUSA IN HAMBURG HOUSE

> We want to use the house as a historical place of Lampedusa in Hamburg.

> We want to use the house as a symbol of Nato-War-Refugees.

> We want to use the house to show our professional and creative skills.

> We want to use the house as a school to study, e.g. the german language.

> The house belongs to us as our fundamental rights – we are sick and tired of sleeping on the street.

> We need the house to protect our dignity.

> We need the house to stay together as one big family.

> We need the house to continue our legitimate political fight.

Today, after the end of the winter emergency programms, many members of the group are homeless and again on the streets of this town Hamburg, to which they belong since more than 1 year. They worked in diverse professions in Libya to provide for their families in their countries of origin, had to flee because of the NATO-bombs and did not find opportunities to build up a new existence in Italy after their dangerous flight over the Mediterranean Sea. They want to live in Hamburg and we want them here. They have become part of our lifes, they and we need this house. We, friends, neighbours, colleagues, fellow students, supporters, fans will demonstrate again and again and again until the Senate of Hamburg recognizes this.

Lampedusa in Hamburg – they are here to stay!

Immediate Recognition of the Italian permission for the right to stay and work!

Über 1 Jahr Kampf sind genug – wir wollen ‚Lampedusa in Hamburg’ als Freund_innen, Kolleg_innen, Kommiliton_innen, Nachbar_innen!!

Demonstration 5. Juli 2014 – 12.00 Hachmannplatz, HH-Hauptbahnhof
Anerkennung der Gruppe ‚Lampedusa in Hamburg’ – jetzt! Sofortige Arbeitserlaubnis – Bleiberecht z.B. nach §23

Dafür kämpft die Gruppe ‚Lampedusa in Hamburg’ seit über 1 Jahr mit unzähligen Veranstaltungen, Besuchen von Schulen, Universitäten, Nachbarschaftsversammlungen, Kirchen, mit Demonstrationen und anderen Aktionen, zuletzt mit einem Sitzstreik auf dem Rathausmarkt, bei dem durch brutale Polizeiangriffe 5 Menschen verletzt und 7 festgenommen wurden. Dafür haben wir zusammen am 1. Mai in der DGB-Demo und in einer Parade demonstriert, nach der eine ehemalige Schule in der Laeiszstraße zum Refugee Welcome Center erklärt wurde, dem Lampedusa in Hamburg Haus.

Deklaration der Gruppe Lampedusa in Hamburg, Juni 2014:

LAMPEDUSA IN HAMBURG HAUS

> Wir, Lampedusa in Hamburg, wollen das Haus zu einem historischen Ort machen.

> Wir begreifen das Haus als Symbol für uns Nato-Kriegsflüchtlinge.

> Wir wollen das Haus nutzen, um unsere professionellen und kreativen Fähigkeiten umzusetzen.

> Wir wollen das Haus als Schule nutzen, z.B. um die deutsche Sprache zu lernen.

> Das Haus bedeutet für uns die Wahrung unserer grundlegenden Rechte – wir haben es satt auf der Straße zu leben.

> Wir brauchen das Haus, um unsere Würde zu schützen.

> Wir brauchen das Haus, um als Familie zusammen zu bleiben.

> Wir brauchen das Haus, um unseren legitimen politischen Kampf weiter zu führen.

Heute, nach Auslaufen der Winternotprogramme, stehen viele Mitglieder der Gruppe ‚Lampedusa in Hamburg’ wieder auf der Straße dieser Stadt, zu der sie seit über 1 Jahr gehören. Sie haben in verschiedenen Berufen in Libyen gearbeitet, für ihre Familien in ihren Herkunftsländern gesorgt, mussten vor den NATO-Bomben fliehen und fanden nach der gefährlichen Flucht über das Mittelmeer in Italien keine Möglichkeit sich eine Existenz aufzubauen. Sie wollen in Hamburg leben und wir wollen sie hier. Sie sind Teil unseres Lebens geworden, sie und wir brauchen dieses Haus. Wir, Freund_innen, Nachbar_innen, Kolleg_innen, Kommiliton_innen, Unterstützer_innen, Fans werden wieder und wieder und wieder demonstrieren, bis der Hamburger Senat dies anerkennt.

Lampedusa in Hamburg – they are here to stay!
Sofortige Anerkennung der von Italien ausgestellten Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse!